Ausgezogen um China zu erobern!

Ausgezogen um China zu erobern!

Der Essener Fußball-Kreisligist TC Freisenbruch gastierte vom 14. bis zum 20.Januar 2019 auf der internationalen Sportmesse (ISPO) in Peking. Dort stellte sich der ambitionierte Fußballclub aus den Niederungen des deutschen Amateurfußballs – achte Liga – rund 50.000 Fachbesuchern vor.

Für einen Mitgliedsbeitrag von 5 Euro im Monat können sich Fußballfans aus aller Welt auf der Internetseite des TC Freisenbruch anmelden und dort in die Rolle des Fußballmanagers schlüpfen. Es handelt sich aber um kein Spiel, denn die Entscheidungen die online getroffen werden, haben Auswirkungen auf einen echten Fußballverein!

Die Aufstellung der Spiele am Wochenende, die Transfers und die Finanzen werden online festgelegt und sogar der Trainer kann online entlassen werden, im ersten volldigitalisierten Fußballverein der Welt.

Maskottchen Ulv, der Wolf aus dem Bergmannsbusch vor dem Messestand.
Maskottchen Ulv

„Der Messe-Auftritt war ein voller Erfolg“, freut sich Geschäftsführer Gerrit Kremer. „Dank der zahlreichen Neuanmeldungen haben wir schon fast den ‚Return of Invest‘ erreicht“, berichtet der Finanz-Experte. Der Club gastierte zwar auf Einladung der Messe München in Peking, musste aber dennoch einige Kosten wie die Anreise und die Unterbringung der Delegation stemmen.

Mittlerweile kann der Verein auf die geballte Fachkompetenz von rund 700 Fußballfans aus der ganzen Welt vertrauen. Von Amerika bis China. Auf allen Kontinenten sind die Manager des Vereins vertreten.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Gerrit Kremer reisten Trainer Peter Schäfer und Pressesprecher Peter Wingen ins Reich der Mitte. „Es war ein tolles Erlebnis. Die chinesischen Fußballfans waren hellauf begeistert vom Konzept des TC Freisenbruch“, so Trainer Peter Schäfer.

Der Verein konnte in Asien nicht nur zahlreiche neue Manager gewinnen, sondern auch Kontakte knüpfen mit denen die China Expansion noch weiter vorangetrieben werden soll.

In der in China beliebten Smartphone App „WeChat“ will sich der Verein mit einer sogenannten Mini App verewigen.
Außerdem soll in Kürze eine Webseite komplett auf chinesisch an den Start gebracht werden. „In China sehen wir unsere Zukunft“, erläutert Kremer.

In Peking, rund 8.000 Kilometer vom Waldstadion des TC Freisenbruch entfernt, präsentierte sich der Club mit einem eigenen Messestand. Banner und Flyer wurden extra alle ins chinesische übersetzt. Auch Maskottchen Ulv, der Wolf aus dem Bergmannsbusch, war natürlich dabei und sorgte besonders bei den jungen Besuchern für Begeisterung.

FOTOS: TC Freisenbruch 1902 e.V.

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