Wenn Eltern schlecht schlafen – ein Forschungsprojekt für Eltern von Kindern zwischen 1,5 und 16 Jahren

Viele Eltern kennen das Schicksal – die Belastungen als Familie sind oftmals vielfältig und rauben nicht selten auch den Eltern den Schlaf. Die besondere Situation während der Corona-Pandemie ist für einige Eltern – z.B. durch Veränderungen der gewohnten Arbeits- und Betreuungssituation, aber auch Sorgen um die Gesundheit oder finanzielle Situation der Familie – mit zusätzlichen Belastungen und Stress verbunden, was wiederum den eigenen Schlaf negativ beeinflussen kann. Im Rahmen des Forschungsprojektes COMPARE soll den Eltern, die unter Schlafproblemen – insbesondere der Insomnie – leiden, geholfen werden. Ungefähr 10% der Erwachsenen leiden an Schlafproblemen.

Zu den häufigsten Beschwerden gehören:

Einschlafprobleme, häufiges nächtliches Erwachen, langes Wachliegen in der Nacht oder schwere Weckbarkeit am Morgen. Derartige Schlafprobleme können unter anderem zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen, Reizbarkeit und weiteren Tagesbeeinträchtigungen führen. An der Abteilung für Psychologie der Universität Bielefeld wird daher ein Forschungsprojekt zur Untersuchung und Behandlung von Eltern mit Schlafproblemen, die Kinder zwischen 1,5 und 16 Jahren haben, durchgeführt.

Das Hauptziel der Studie ist es, zwei verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zu vergleichen. Ziel des Projektes ist, das Ausmaß der Schlafstörung der Eltern und der damit einhergehenden Belastungen zu mindern.

Die Studie wird an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Bielefeld durchgeführt und wissenschaftlich begleitet.

Interessierte Eltern sollten sich baldmöglichst bei Frau M.Sc. Anna-Lena Zurmühlen unter Tel.: 0521-106 67229 oder E-Mail: compare@uni-bielefeld.de melden.
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