Auto & Verkehr

ADFC NRW enttäuscht von Ramsauers unsachlicher Kritik an Radfahrern
Donnerstag, 12 April 2012
Fahrradlobby fordert sachliche Diskussion anstatt Verbreitung von Vorurteilen
Düsseldorf. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW) kann die von Bundesverkehrsminister Ramsauer behauptete Problematik der "Kampfradler" nicht nachvollziehen. "Zwar gibt es bei allen Verkehrsteilnehmergruppen einige Menschen, die sich bewusst nicht an die Regeln halten. Es fahren aber deutlich mehr Autofahrer zu schnell als Radfahrer über rote Ampeln", sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des ADFC Landesverbandes NRW. Und Geschwindigkeitsüberschreitungen seien auch nach Angaben der nordrhein-westfälischen Polizei die Hauptursache schwerer Verkehrsunfälle. Die Polizei NRW konzentriert sich in ihrer aktuellen Verkehrsunfallbekämpfungsstrategie daher bewusst auf das Thema Geschwindigkeit.
Fahrradlobby fordert sachliche Diskussion anstatt Verbreitung von Vorurteilen
Düsseldorf. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW) kann die von Bundesverkehrsminister Ramsauer behauptete Problematik der "Kampfradler" nicht nachvollziehen. "Zwar gibt es bei allen Verkehrsteilnehmergruppen einige Menschen, die sich bewusst nicht an die Regeln halten. Es fahren aber deutlich mehr Autofahrer zu schnell als Radfahrer über rote Ampeln", sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des ADFC Landesverbandes NRW. Und Geschwindigkeitsüberschreitungen seien auch nach Angaben der nordrhein-westfälischen Polizei die Hauptursache schwerer Verkehrsunfälle. Die Polizei NRW konzentriert sich in ihrer aktuellen Verkehrsunfallbekämpfungsstrategie daher bewusst auf das Thema Geschwindigkeit.
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