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Gesundheit
Es herrscht ein chronischer Pflegemangel im Krankenhaus
Mittwoch, 19 Mai 2010

Massiver Stellenabbau der vergangenen Jahre hinterlässt Spuren in der Patientenversorgung und lässt sich nicht einfach umkehren

Köln/Berlin. In Berlin wurden heute vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die Ergebnisse der größten Befragung unter Pflegekräften in Deutschland vorgestellt. Mehr als 10.000 in Krankenhäusern beschäftigte Gesundheits- und Krankenpfleger beteiligten sich an der Studie "Pflege-Thermometer 2009". Die Ergebnisse weisen auf eine steigende Belastung der Beschäftigten und demzufolge auf zunehmende Mängel in der Patientenversorgung hin. Hintergrund ist, dass in den vergangenen Jahren etwa 50.000 Stellen in der Krankenhauspflege bei steigenden Patientenzahlen abgebaut worden sind. Da die Ausbildungskapazität in der Krankenpflege seit Jahren sinkt und der Markt "wie leer gefegt ist", ist den Autoren der Studie zufolge offen, wie in den kommenden Jahren der steigende Bedarf an Pflegekräften gedeckt werden kann. Die Studie wurde von der B. Braun-Stiftung gefördert.
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Heilung immer häufiger möglich
Dienstag, 18 Mai 2010

Die Deutsche Leberstiftung empfiehlt einen Bluttest zur Früherkennung von Lebererkrankungen
Hannover.  Jeder zwölfte Mensch auf der Welt leidet an chronischer Hepatitis B oder C. In der Folge drohen Leberzirrhose und Leberzellkrebs. Das muss nicht sein. Hepatitis B und C sind heute gut behandelbar - wenn sie rechtzeitig entdeckt werden.

Lebererkrankungen sind wenig bekannt, aber weit verbreitet - vermutlich leiden mindestens fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer Lebererkrankung. Viele davon, ohne es zu merken. Lebererkrankungen verursachen kaum Schmerzen und weisen uneindeutige Symptome auf. Daher werden Lebererkrankungen oft erst spät erkannt, manchmal zu spät, um schwerwiegende Folgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs zu vermeiden.
Mobile Rehabilitation - neue Hoffnung für Pflegebedürftige?
Freitag, 30 April 2010

Hannover/Münster/Dortmund. Wird mit dem Schlagwort "Rehabilitation vor Pflege" endlich ernst gemacht? Erhalten auch alle pflegebedürftigen Menschen die notwendigen Leistungen? Mit dem neuen Angebot der "Mobilen Rehabilitation" können Pflegebedürftige mit schwerwiegenden Einschränkungen auch in ihrem häuslichen Umfeld rehabilitativ behandelt werden. Damit wird auf einen Personenkreis abgezielt, dem bisher Rehabilitationsmöglichkeiten verschlossen blieben.
"Ich hab`s geschafft" Mein Weg zur Selbsthilfe
Montag, 26 April 2010

Image Dem Phönix gleich, aus eigener Asche auferstanden, verjüngt und voll neuer Lebenskraft. Anschaulicher und treffender kann die Autorin ihre wechselhaften Erfahrungen mit Krankheit und Heilung nicht ausdrücken. Christa Knauf und ihr Therapeut Dr. Aloys Hoverath sind faszinierende und authentische Persönlichkeiten, ein Paradebeispiel für selbstlose Einsatzbereitschaft und Aktivierung von Selbstheilungskräften.

Beeindruckt von seiner Heilungsgeschichte und den kraftvollen Sprüngen auf dem Minitrampolin in einer TV-Sendung, freundete ich mich vor zwanzig Jahren mit dem promovierten Chemiker an und kann bis heute nur staunen über seine Heil- und Linderungserfolge bei austherapierten Menschen.
VHS-Vortrag: Psychokardiologie - Wenn sich eine Herzerkrankung auf die Seele schlägt
Freitag, 16 April 2010

VHS-Vortrag "Psychokardiologie" am 22.04.2010 in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Bad Driburg. In Deutschland leiden Millionen Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen. Besonders häufig ist die Koronare Herzkrankheit mit dem akuten Herzinfarkt und dessen Folgen. Von diesen weisen ca. 25 % eine behandlungsbedürftige seelische Störung auf. Dazu gehören z.B. Depressionen, Angst und Panikstörungen oder Traumastörungen infolge der akuten Herzerkrankung und ihrer notfallmedizinischen Behandlung. Dr. Gabriele Augsten, Kardiologin der Knappschafts-Klinik berichtet, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass unbehandelte psychische Begleiterkrankungen die Langzeitprognose von Herzpatienten ungünstig beeinflussen. Daraus folgt: Einerseits müssen psychische Belastungen wie z.B. erhöhter Blutdruck, Fettstoffwechselstörung oder eine Zuckerkrankheit, als Risikofaktoren für Herzerkrankungen fachgerecht behandelt werden. Andererseits sind schnellere und nachhaltige Behandlungserfolge bei Depressionen möglich, wenn kardiologische Symptome rechtzeitig diagnostiziert und gezielt therapiert werden.

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““Nur wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt.“”

Ernst Wiechert, dt. Schriftsteller “Das einfache Leben“, 1887-1950

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