Gesundheit
Es herrscht ein chronischer Pflegemangel im Krankenhaus
Mittwoch, 19 Mai 2010
Massiver Stellenabbau der vergangenen Jahre hinterlässt Spuren in der Patientenversorgung und lässt sich nicht einfach umkehren
Köln/Berlin. In Berlin wurden heute vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die Ergebnisse der größten Befragung unter Pflegekräften in Deutschland vorgestellt. Mehr als 10.000 in Krankenhäusern beschäftigte Gesundheits- und Krankenpfleger beteiligten sich an der Studie "Pflege-Thermometer 2009". Die Ergebnisse weisen auf eine steigende Belastung der Beschäftigten und demzufolge auf zunehmende Mängel in der Patientenversorgung hin. Hintergrund ist, dass in den vergangenen Jahren etwa 50.000 Stellen in der Krankenhauspflege bei steigenden Patientenzahlen abgebaut worden sind. Da die Ausbildungskapazität in der Krankenpflege seit Jahren sinkt und der Markt "wie leer gefegt ist", ist den Autoren der Studie zufolge offen, wie in den kommenden Jahren der steigende Bedarf an Pflegekräften gedeckt werden kann. Die Studie wurde von der B. Braun-Stiftung gefördert.
Massiver Stellenabbau der vergangenen Jahre hinterlässt Spuren in der Patientenversorgung und lässt sich nicht einfach umkehren
Köln/Berlin. In Berlin wurden heute vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) die Ergebnisse der größten Befragung unter Pflegekräften in Deutschland vorgestellt. Mehr als 10.000 in Krankenhäusern beschäftigte Gesundheits- und Krankenpfleger beteiligten sich an der Studie "Pflege-Thermometer 2009". Die Ergebnisse weisen auf eine steigende Belastung der Beschäftigten und demzufolge auf zunehmende Mängel in der Patientenversorgung hin. Hintergrund ist, dass in den vergangenen Jahren etwa 50.000 Stellen in der Krankenhauspflege bei steigenden Patientenzahlen abgebaut worden sind. Da die Ausbildungskapazität in der Krankenpflege seit Jahren sinkt und der Markt "wie leer gefegt ist", ist den Autoren der Studie zufolge offen, wie in den kommenden Jahren der steigende Bedarf an Pflegekräften gedeckt werden kann. Die Studie wurde von der B. Braun-Stiftung gefördert.
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