Wissenschaft

Internationaler Leitkongress zu Nanobio-Technologie eröffnet
Donnerstag, 17 Juni 2010
"Unternehmen müssen das große Schweigen brechen."
Münster (wid). Mehr Dialog - weniger Schweigen: Diese Forderungen stellte Dr. Antje Grobe von der Stiftung Risiko-Dialog, Sankt Gallen, zum heutigen Start der NanoBio-Europe an Unternehmen, die Produkte mit Hilfe von Nanotechnologie entwickeln. Rund 280 Wissenschaftler aus mehr als 20 Ländern haben zu dem internationalen Leitkongress im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland zusammengefunden. Im Vordergrund der dreitägigen Veranstaltung stehen Anwendungen der Nanobiotechnologie in den Bereichen Diagnostik, gezielter Wirkstofftransport und Regenerative Medizin.
"Das Bedürfnis der Konsumenten nach Aufklärung und Information ist groß", erklärte Grobe bei ihrer Rede. Es sei ein Problem, dass Unternehmen sich angesichts der teils kritischen Berichtserstattung in den Medien häufig in ihr Schneckenhaus zurückziehen. "Bis auf ein paar Leuchttürme, gibt es ein großes Schweigen von Seiten der Industrie und Wissenschaft", erklärte Grobe. Dabei sei es so wichtig, miteinander zu kommunizieren: über Funktionsweise und Eigenschaften von Nanoprodukten, Vorteile, Technologien und Sicherheit.
"Unternehmen müssen das große Schweigen brechen."
Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, seine Exzellenz Philip D. Murphy, der amerikanische Botschafter und der Geschäftsführer der CeNTech GmbH Dr. Thomas Robbers (v.l.)
"Das Bedürfnis der Konsumenten nach Aufklärung und Information ist groß", erklärte Grobe bei ihrer Rede. Es sei ein Problem, dass Unternehmen sich angesichts der teils kritischen Berichtserstattung in den Medien häufig in ihr Schneckenhaus zurückziehen. "Bis auf ein paar Leuchttürme, gibt es ein großes Schweigen von Seiten der Industrie und Wissenschaft", erklärte Grobe. Dabei sei es so wichtig, miteinander zu kommunizieren: über Funktionsweise und Eigenschaften von Nanoprodukten, Vorteile, Technologien und Sicherheit.
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