DVD "NOISE AND RESISTANCE" am 27.01.2012
Mittwoch, 14 Dezember 2011 | Autor: Christiane Schroth
Für ihren Dokumentarflm auf den Spuren des Punk-Rock und der
"Do-it-yourself"-Bewegung begaben sich die zwei Regisseurinnen Francesca Araiza Andrade und Julia
Ostertag auf eine lange Reise quer durch Europa. Ob bei den Bewohnern des schwarzen Kanals in Berlin, Veteranen des britischen Punkkollektivs CRASS oder politisch verfolgten Musikern in Moskau:
Immer wieder wird klar, wie stark diese Form der Musik auch politischen Widerstand impliziert und das
Bewusstsein für alternative Lebensformen aufrecht erhält.
Ein äußerst spannender, interessanter und notwendiger Blick auf andere Lebenskonzepte in Zeiten, die zunehmend vom Geldmarkt diktiert werden und keine Alternativen zu bieten scheinen!
Kurzinhalt:
Es geht auch anders. Kommerz, Kapital und Konsum sind keine unumstößliche Notwendigkeit unserer Gegenwart. Dass man mit dieser Meinung nicht allein sein muss, zeigen Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag in ihrem wütenden und mitreißenden Dokumentarflm »Noise and Resistance«. Was manchen nur als Lärm und Störung gilt, machen sie als vitale Artikulation des Widerstands deutlich: Punk ist hier weder Modeerscheinung noch verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern der lebendige Ausdruck eines Lebensgefühls. Die beiden Regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchstlebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste Szene. Ob Hausbesetzer aus Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländische Gewerkschaftskämpfer, die Aktivisten des englischen CRASS - Kollektivs, queere Wagenplatzbewohner aus Berlin oder Punkgirl-Bands aus Schweden - immer ist die Musik eine kollektive Selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Losung »Do it yourself!« zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhunderts geworden ist. »Noise and Resistance« ist eine inspirierende Reise durch Europas Utopia der Gegenwart, an subkulturelle Sehnsuchtsorte, wo aus Unabhängigkeit Gemeinschaft entsteht - und der beste Punk- Sound, den man seit Jahren gehört hat.
Kurzinhalt:
Es geht auch anders. Kommerz, Kapital und Konsum sind keine unumstößliche Notwendigkeit unserer Gegenwart. Dass man mit dieser Meinung nicht allein sein muss, zeigen Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag in ihrem wütenden und mitreißenden Dokumentarflm »Noise and Resistance«. Was manchen nur als Lärm und Störung gilt, machen sie als vitale Artikulation des Widerstands deutlich: Punk ist hier weder Modeerscheinung noch verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern der lebendige Ausdruck eines Lebensgefühls. Die beiden Regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchstlebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste Szene. Ob Hausbesetzer aus Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländische Gewerkschaftskämpfer, die Aktivisten des englischen CRASS - Kollektivs, queere Wagenplatzbewohner aus Berlin oder Punkgirl-Bands aus Schweden - immer ist die Musik eine kollektive Selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Losung »Do it yourself!« zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhunderts geworden ist. »Noise and Resistance« ist eine inspirierende Reise durch Europas Utopia der Gegenwart, an subkulturelle Sehnsuchtsorte, wo aus Unabhängigkeit Gemeinschaft entsteht - und der beste Punk- Sound, den man seit Jahren gehört hat.
