Antwort auf steigende Rohstoff- und Energiepreise
Donnerstag, 26 Januar 2012 | Autor: Dahmen Renate
Energieeffizienz und Materialeinsparungen
Detmold. Hohe Rohstoff- und Energiepreise sind ein bedeutendes Thema nicht nur für die lippische Wirtschaft. Massive Preissteigerungen und sinkende Verfügbarkeit prägen die Diskussion der letzten Jahre. Im Rahmen der jüngsten Konjunkturumfrage hat die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK) die lippischen Unternehmen gefragt, inwieweit sie betroffen sind und welche Gegenmaßnahmen sie ergreifen wollen.
"In Lippe - und das ist sicherlich auch kennzeichnend für die deutsche Wirtschaft allgemein - müssen sich dreiviertel der Unternehmen mit dem Thema auseinander setzen", zeigt Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der IHK das Ergebnis der Umfrage auf. "Wie nicht anders zu erwarten, fällt die Betroffenheit in der Industrie und dem Verkehrsgewerbe noch weit höher aus", ergänzt Martens. Dienstleister gehen demgegenüber gelassen mit dem Thema um. Auch bei den Händlern ist der Anteil der Betroffenen weit geringer.
Die Unternehmen reagieren an erster Stelle mit Einsparbemühungen bei Rohstoffen und Material. Sie versuchen aber auch zu rationalisieren und die Prozesse kostengünstiger zu gestalten. Um die Kosten zu senken, wollen insbesondere Industrieunternehmen in Energieeffizienz-Maßnahmen investieren. Einige Betriebe kündigen an, die erhöhten Kosten auf die Preise überwälzen zu wollen. Inwieweit die Kunden dies akzeptieren, bleibt abzuwarten. Der Aufbau einer eigenen Energieversorgung kommt eingeschränkt ausschließlich für Industriebetriebe in Betracht. Produktionsverlagerungen sind nach den Meldungen der lippischen Wirtschaft kein adäquates Gegenmittel.
Energieeffizienz und Materialeinsparungen
Detmold. Hohe Rohstoff- und Energiepreise sind ein bedeutendes Thema nicht nur für die lippische Wirtschaft. Massive Preissteigerungen und sinkende Verfügbarkeit prägen die Diskussion der letzten Jahre. Im Rahmen der jüngsten Konjunkturumfrage hat die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK) die lippischen Unternehmen gefragt, inwieweit sie betroffen sind und welche Gegenmaßnahmen sie ergreifen wollen.
"In Lippe - und das ist sicherlich auch kennzeichnend für die deutsche Wirtschaft allgemein - müssen sich dreiviertel der Unternehmen mit dem Thema auseinander setzen", zeigt Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der IHK das Ergebnis der Umfrage auf. "Wie nicht anders zu erwarten, fällt die Betroffenheit in der Industrie und dem Verkehrsgewerbe noch weit höher aus", ergänzt Martens. Dienstleister gehen demgegenüber gelassen mit dem Thema um. Auch bei den Händlern ist der Anteil der Betroffenen weit geringer.
Die Unternehmen reagieren an erster Stelle mit Einsparbemühungen bei Rohstoffen und Material. Sie versuchen aber auch zu rationalisieren und die Prozesse kostengünstiger zu gestalten. Um die Kosten zu senken, wollen insbesondere Industrieunternehmen in Energieeffizienz-Maßnahmen investieren. Einige Betriebe kündigen an, die erhöhten Kosten auf die Preise überwälzen zu wollen. Inwieweit die Kunden dies akzeptieren, bleibt abzuwarten. Der Aufbau einer eigenen Energieversorgung kommt eingeschränkt ausschließlich für Industriebetriebe in Betracht. Produktionsverlagerungen sind nach den Meldungen der lippischen Wirtschaft kein adäquates Gegenmittel.

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