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Menschen wünschen sich Wohneigentum
Mittwoch, 25 Oktober 2017 | Autor: Postina

Wohneigentum auch für geringere Einkommen wieder erschwinglich machen!

© KRUNICmedia
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Wähler verschiedener Parteien sind sich selten einig. Bei einem Thema allerdings schon: Die große Mehrheit der Wähler aller im Bundestag vertretenen Parteien wünschen sich Wohneigentum! Dies belegen Zahlen des Allensbach-Instituts.

Wenn der Wunsch so groß ist, warum setzen ihn nicht mehr Menschen um? Warum rangiert Deutschland beim Wohneigentum im europäischen Vergleich immer noch so weit hinten?

Und nicht nur das! Auch in Sachen Vermögen rangiert Deutschland im Vergleich mit anderen laut aktuellen Statistiken wieder am Ende der Skala. Das wiederum liegt an der dramatisch geringen Wohneigentumsquote. Ein Teufelskreis? Und wie sieht es dann im Alter aus, wenn die Rente nur noch 43 Prozent des vorherigen Einkommens beträgt?

Ursache für die geringe Wohneigentumsquote - und damit verbunden die niedrigen Vermögenswerte - sind die in den vergangenen Jahren rasant gestiegenen Erwerbsnebenkosten. Sie fressen bei vielen Familien das mühsam angesparte Eigenkapital komplett auf.

Auch die wirtschaftlich-sozialen Rahmenbedingungen hindern immer mehr Menschen daran, Wohneigentum zu bilden. Vor allem befristete Arbeitsverhältnisse, gerade zu Beginn der Berufslaufbahn, wirken sich negativ auf die Beurteilung der Bonität aus. Schlechte Bonität aber heißt: kein Kredit.

Ganze Generationen können also in Zukunft kein Wohneigentum mehr bilden, weil sie in dem für die Kredittilgung wichtigen Zeitfenster zwischen 25 und 45 Jahren keine Kredite bekommen. Und das, obwohl sich viele Wohneigentum wünschen und obwohl bekannt ist, dass Wohneigentümer sparsamer sind, fürs Alter mehr vorsorgen und ihre Kinder besser ausbilden als Bürger ohne Wohneigentum.

Wir als VPB fordern deshalb: Die Grunderwerbsteuer muss, wie alle anderen Erwerbsnebenkosten auch, für Selbstnutzer pauschaliert und auf ein vertretbares Niveau abgesenkt werden. Die neue Regierung sollte deshalb endlich auf die Bedürfnisse und Nöte auch ihrer jüngeren Wähler eingehen.

Über den VPB

Der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) ist der älteste Verbraucherschutzverband im Bereich des privaten Bauens. Im bundesweiten Netzwerk beraten unabhängige Experten Bauherren und Immobilienkäufer in allen Fragen des Bauens, Kaufens und Sanierens. Dabei vertritt der VPB die Interessen der privaten Bauherren gegenüber Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Industrie. www.vpb.de

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“Der Gewinn ist für ein Unternehmen zum Überleben so wichtig wie für den Menschen die Luft zum Atmen. Aber so, wie es traurig wäre, wenn der Mensch nur auf der Welt wäre, um zu atmen, genauso wäre es traurig, ein Unternehmen nur zu führen, um Gewinne zu machen!”

Hermann Josef Abs, ehem. Aufsichtsrat-Vorsitzender der Deutschen Bank AG, 1901-1994

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