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Schneeball-Wurfsport ist kein Kinderspiel
Freitag, 01 Februar 2008 | Autor: Susanne Schulten

Erfolgsrezept: Kondition gepaart mit heftiger Keule im Ärmel Schneeball-Schlacht Weltmeister wild entschlossen zur Titelverteidigung

Winterberg.  Der Schneeball-Wursport ist kein Kinderspiel, sondern knallharter Sport, bei dem der Spaß allerdings nicht zu kurz kommt. Das werden am 24. Februar erneut zahlreiche Teams zu spüren bekommen. Bei der zweiten Schneeball-Schlacht Weltmeisterschaft in der Ferienwelt Winterberg geht es um Spaß, Sport und Ausdauer. Gut gelaunte, motivierte, kreative Teams werden am Start sein, darunter auch das amtierende Weltmeister-Team. Das ist wild entschlossen, den Titel zu verteidigen und abermals den eisklaren, Schneeball-Schlacht-WM-Pokal mit nach Hause zu nehmen, wie Mannschaftskapitän Mike Kowalski bekannt gab.

Die "Aua-Handballer" sind durchtrainierte Sportler, geübt in unterschiedlichen Wurfsportarten. Speerwerfer Mike Kowalski (27) und Eric Jünemann (28) sowie Handballer Felix Zenka (29) bringen beste Voraussetzungen für die Titelverteidigung mit. Unterstützt werden sie nicht nur von einem lautstarken Fanclub. Als Trumpf, sozusagen in der Hinterhand, verstärkt Psychologe Pete Strasbach (30) als Coach und Motivationstrainer das Team. Mannschaftskapitän Mike Kowalski und seine Jungs sind gut vorbereitet, wenn am dritten Februarwochenende rund 20 Teams ihnen den Rang abjagen wollen.

Frage: Im Vergleich zu den anderen Teams habt ihr ja einen Erfahrungsvorsprung. Habt Ihr eine besondere Strategie, mit der ihr euren Titel verteidigen wollt? Kowalski: Getreu unserem Motto: "Ob Typ oder Fee, unser Schnee tut weh!", wird sich unsere WM-Strategie nicht merklich ändern. Gestützt auf einigen Videoanalysen von 2007, werden wir allerdings noch unberechenbarer und motivierter, als letztes Jahr sein. Zudem werden wir uns gezielt auf die Titelverteidigung vorbereiten, um dem Zufall so wenige Chancen wie möglich zu geben. Schließlich hat man beim Wettkampf ja alles selber in der Hand!

Frage: In welcher Besetzung tretet ihr an? Kowalski: Der Weltmeister kommt natürlich mit dem WM-Team von 2007. Zahlreiche Anfragen zur vermeintlichen, aktiven Verstärkung unseres Teams wurden abgelehnt. Jedoch ist das Backstage-Team zwangsläufig expandiert worden.

Frage: Was glaubt ihr, zeichnet eure Mannschaft aus? Warum werdet Ihr gewinnen? Kowalkski: Weil wir nicht anreisen, um zu verlieren. Darüber hinaus sind der Zusammenhalt und der gute Mix der Wurfsportarten ein großes Plus unseres Teams, sowie die Tatsache, dass alle den Weltmeister jagen und schlagen wollen. Voller Selbstvertrauen sind wir gerne die Gejagten.

Frage: Die Schneeball-Schlacht Weltmeisterschaft ist kein Kinderspiel, man sollte den Schneeball-Wurfsport nicht unterschätzen. Worauf kommt es dabei an? Kowalski: Das richtige Zielwasser am Morgen ist leider nicht alles, doch auch nicht unser Problem. Denn wir können sechs Minuten am Limit spielen. Soll heißen: Kondition gepaart mit einer heftigen Keule im Ärmel sind die Grundvoraussetzungen für ein positives Resultat.

Frage: Dort wo ihr wohnt, liegen ja nicht gerade Berge von Schnee. Wie trainiert ihr für den großen Wettkampf? Kowalski: Zunächst hält sich jeder selber fit, aber die umliegenden Ski-Hallen werden auch noch besucht, um das Gefühl für den Schneeball zu bekommen. Beiläufig werden wir noch eine Spezialtrainingseinheit in der Halle absolvieren und schon Mittwoch vor der WM anreisen.

Frage: Ein Jahr lang führt ihr nun den ehrevollen Titel Schneeball-Schlacht Weltmeister. Hat der Erfolg eure Freunde und Studienkollegen schwer beeindruckt? Kowalski: Natürlich! Deshalb wird unser Fanclub auch deutlich größer sein als im letzten Jahr. Enttäuscht waren wir allerdings, dass wir uns bisher noch nicht ins Goldene Buch der Stadt Menden eintragen durften, und deshalb ist die Titelverteidigung für uns Pflicht.

Frage: Der berühmte Schneeball-Schlacht-WM-Pokal, den ihr erhalten habt: Wo steht er? Kowalski: Der geht, wie es sich für ein TEAM gehört, in regelmäßigen Abständen reihum. Unser Ziel ist, dass nächstes Jahr jeder einen hat.

Hauptsache treffen - Fast alles ist erlaubt Mit Helm und Handschuhen "bewaffnet" werden die Starter das vier mal acht Meter große "Schlachtfeld" betreten. Mitmachen kann eigentlich Jeder. Gefragt ist nicht Kraft, sondern Zielgenauigkeit, Schnelligkeit und Täuschungsvermögen. Denn der Gegner soll nicht ausweichen können. Es gilt, ihn auf voller "Breitseite" zu erwischen. Bei der Schneeball-Schlacht Weltmeisterschaft ist so gut wie alles erlaubt was Erfolg verspricht. Jeder Schneeball, der den Körper des Gegners trifft, gibt einen Wertungspunkt.

Die gemischten Teams (Männer und Frauen) treten im KO-System gegeneinander an. Das Team, das in der vorgegebenen Spielzeit die meisten Treffer erzielt, gewinnt und zieht in die nächste Runde ein. Zwei mal drei Minuten lang versuchen die Werfer möglichst viele Punkte zu bekommen. Und in dieser Zeit heißt es "Kämpfen bis zum Umfallen". Wer mitmachen will bei der zweiten Schneeball-Schlacht Weltmeisterschaft, kann sich anmelden unter www.schneeball-schlacht.de.

Das amtierende Weltmeister-Team, die "Aua-Handballer": Mike Kowalski (27), Handballer, Mendener Felix Zenka (29), Handballer, Bochum, gebürtiger Mendener Eric Jünemann (28), Speerwerfer/Zehnkämpfer, Bochum, gebürtiger Kasseler Pete Strasbach (30), Coach und Psychologe, Menden, gebürtiger Halinger

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