Berlin ist stolz, Games-Pionierregion zu sein
Freitag, 30 April 2010
Wowereit bei der Übergabe des Deutschen Computerspielpreises: Berlin ist stolz, Games-Pionierregion zu sein
Berlin. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, verlieh gestern Abend gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, den Deutschen Computerspielpreis 2010 im bcc am Alexanderplatz. Aus diesem Anlass sagte Wowereit u.a.:
"Berlin heißt die Computerspiele-Branche anlässlich der Deutschen Gamestage herzlich willkommen. Ich freue mich sehr, dass der Preis nun erstmalig in Berlin verliehen wird. Dies ist der wichtigste Preis für interaktive Unterhaltungsmedien. Berlin ist stolz, Pionierregion und Stadt der Entwickler zu sein. Die Hauptstadtregion verfügt über das dichteste Gamescluster Deutschlands. Rund 130 Spielentwickler, -produzenten und Publisher sind hier aktiv.
Wir bieten all jenen, die im digitalen Bereich an Neuem arbeiten, hervorragende Bedingungen. Dazu zählt das größte Glasfasernetz Europas, die Games-Förderung durch das Medienboard und die Investitionsbank Berlin (IBB) und ein überaus kreatives Umfeld.
Die deutsche Hauptstadtregion ist der ideale Testmarkt für neue digitale Anwendungen. Mit zahlreichen hochkarätigen Events ist sie aber auch ein angesagter Treffpunkt für die Vernetzung der Gamesbranche. Renommierte Hochschulen wie die Games Academy, die Hochschule für Film und Fernsehen `Konrad Wolf', die Media-Design-Hochschule und die Universität der Künste sorgen für qualifizierten Nachwuchs. Und aktuell kommt noch ein weiterer Pluspunkt hinzu: Das weltweit erste Computerspielemuseum, das 1997 in Berlin gegründet wurde, eröffnet in diesem Jahr seine neue Dauerausstellung zur Kulturgeschichte der Games.
Die Verleihung des deutschen Computerspielpreises ist ein wichtiges Signal. Denn Computerspiele sind keineswegs nur ein schönes Hobby für ein paar Freaks. Sie sind ein Teil unserer heutigen Freizeitkultur und eine dynamische Branche mit Zukunft. So wird die Games-Software zunehmend auch in anderen Feldern eingesetzt, wie für Trainingssoftware, in der Medizintechnik und anderen Hightech-Industrien. Ich weiß, dass manche bei Computerspielen gleich an Gewalt und Spielsucht denken. So pauschal ist das aber Quatsch. Es ist nicht die Verantwortung der Spieleentwickler, wenn Kinder und Jugendliche in virtuellen Scheinwelten versinken.
Die politische Öffentlichkeit ist bei diesem Thema zu Recht sensibel. Aber es ist und bleibt vor allem die Verantwortung ihres familiären und schulischen Umfeldes, sie aufmerksam zu begleiten und von früh auf zu einer ausgewogenen Freizeitgestaltung anzuregen, die Platz hat für Gemeinschaftserlebnisse, in der die Kinder und Jugendlichen zu Kreativität und Fantasie angeregt werden und der Respekt vor dem anderen Menschen gefördert wird. Und es ist eine kulturpolitische Aufgabe, die Qualität der Spiele zu fördern.
Wowereit bei der Übergabe des Deutschen Computerspielpreises: Berlin ist stolz, Games-Pionierregion zu sein
Berlin. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, verlieh gestern Abend gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, den Deutschen Computerspielpreis 2010 im bcc am Alexanderplatz. Aus diesem Anlass sagte Wowereit u.a.:
"Berlin heißt die Computerspiele-Branche anlässlich der Deutschen Gamestage herzlich willkommen. Ich freue mich sehr, dass der Preis nun erstmalig in Berlin verliehen wird. Dies ist der wichtigste Preis für interaktive Unterhaltungsmedien. Berlin ist stolz, Pionierregion und Stadt der Entwickler zu sein. Die Hauptstadtregion verfügt über das dichteste Gamescluster Deutschlands. Rund 130 Spielentwickler, -produzenten und Publisher sind hier aktiv.
Wir bieten all jenen, die im digitalen Bereich an Neuem arbeiten, hervorragende Bedingungen. Dazu zählt das größte Glasfasernetz Europas, die Games-Förderung durch das Medienboard und die Investitionsbank Berlin (IBB) und ein überaus kreatives Umfeld.
Die deutsche Hauptstadtregion ist der ideale Testmarkt für neue digitale Anwendungen. Mit zahlreichen hochkarätigen Events ist sie aber auch ein angesagter Treffpunkt für die Vernetzung der Gamesbranche. Renommierte Hochschulen wie die Games Academy, die Hochschule für Film und Fernsehen `Konrad Wolf', die Media-Design-Hochschule und die Universität der Künste sorgen für qualifizierten Nachwuchs. Und aktuell kommt noch ein weiterer Pluspunkt hinzu: Das weltweit erste Computerspielemuseum, das 1997 in Berlin gegründet wurde, eröffnet in diesem Jahr seine neue Dauerausstellung zur Kulturgeschichte der Games.
Die Verleihung des deutschen Computerspielpreises ist ein wichtiges Signal. Denn Computerspiele sind keineswegs nur ein schönes Hobby für ein paar Freaks. Sie sind ein Teil unserer heutigen Freizeitkultur und eine dynamische Branche mit Zukunft. So wird die Games-Software zunehmend auch in anderen Feldern eingesetzt, wie für Trainingssoftware, in der Medizintechnik und anderen Hightech-Industrien. Ich weiß, dass manche bei Computerspielen gleich an Gewalt und Spielsucht denken. So pauschal ist das aber Quatsch. Es ist nicht die Verantwortung der Spieleentwickler, wenn Kinder und Jugendliche in virtuellen Scheinwelten versinken.
Die politische Öffentlichkeit ist bei diesem Thema zu Recht sensibel. Aber es ist und bleibt vor allem die Verantwortung ihres familiären und schulischen Umfeldes, sie aufmerksam zu begleiten und von früh auf zu einer ausgewogenen Freizeitgestaltung anzuregen, die Platz hat für Gemeinschaftserlebnisse, in der die Kinder und Jugendlichen zu Kreativität und Fantasie angeregt werden und der Respekt vor dem anderen Menschen gefördert wird. Und es ist eine kulturpolitische Aufgabe, die Qualität der Spiele zu fördern.
