Wärme draußen halten mit Jalousien, Rollos, Faltstores und Co.
Dienstag, 06 Juli 2010 | Autor: Franz-Georg Elpers
Schimmel und Sommerschwüle einfach vermeiden - "Haus sanieren - profitieren" gibt Tipps
Osnabrück. Oft genug kann das eigene zu Hause zu einem echten Problem werden, ohne dass der Bewohner es will: Schimmelpilze an den Wänden oder im Sommer zu hohe Zimmertemperaturen. "Das sind regelrechte Wohnprobleme, die sich durch einfaches Verhalten vermeiden lassen", weiß Stefan Rümmele, Projektleiter der Kampagne "Haus sanieren - profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). In einer Serie gibt die DBU Tipps, wie Schäden am Gebäude und unbehagliches Wohnen einfach vermieden werden können. Lamellen, Jalousien und Co. beispielsweise können die Wärme einfach und wirkungsvoll aus dem Haus halten.
Rollläden und Außenjalousien hielten die Sonne direkt vor der Fensterscheibe ab. Zusätzlich hielten Rollläden im Winter die Wärme im Raum. Insbesondere bei älteren Fenstern mit Einscheibenverglasung könnten vollständig heruntergelassene Rollläden den Wärmeverlust verringern. "Dies funktioniert allerdings nur dann, wenn der Rollladenkasten entsprechend gut gedämmt ist", weiß Andreas Skrypietz, Energieberater bei der DBU-Klimaschutzinitiative. Im Sommer verringerten geschlossene Rollläden den Temperaturanstieg in den Räumen. Im Sommer senkten sie die Temperaturen um bis zu 30 Prozent. Markisen und Sonnensegel setzten nicht nur optisch Akzente. Auch sie senkten die Wärme im Raum.
"Im Gegensatz zu außen angebrachten Sonnenschützern, sind innen liegende nicht Wind und Wetter ausgesetzt", so Skrypietz. Auch bei längerer Abwesenheit könnten so genannte Faltstores, Innenrollos und Lamellen geschlossen bleiben und etwa Wohnungspflanzen vor Überhitzung schützen.
"Haus sanieren - profitieren" bietet Hausbesitzern die Möglichkeit, neuralgische Punkte von vornherein zu verhindern - mit dem kostenlosen Energie-Check. Diesen führen geschulte Handwerker unverbindlich bei Ein- und Zweifamilienhausbesitzern durch. Alle Bauteile werden nach einem Farbschema von rot bis grün bewertet und nächste Sanierungsschritte erläutert.
Weitere Infos und Handwerker, die einen kostenlosen Energie-Check im Rahmen der Kampagne durchführen, finden Interessierte unter
www.sanieren-profitieren.de. Die DBU
fördert die Kampagne mit fünf Millionen Euro und will bis 2011 mit der bundesweiten
Initiative 50.000 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen à 20.000 Euro anstoßen. Das würde
zusätzliche Investitionen von einer Milliarde Euro für das Handwerk bedeuten. Dadurch
sollen jährlich rund 135.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. "Haus sanieren
- profitieren" ist eine der größten Kampagnen in Deutschland - inzwischen organisieren
mehr als 200 Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Fachverbände
Seminare für ihre Betriebe. Die Partnerbetriebe können etwa nach Routinearbeiten an
Ein- und Zweifamilienhäusern Gutscheine für den kostenlosen Energie-Check verteilen
und ihre Kunden mithilfe des unabhängigen DBU-Infomaterials beraten.
Schimmel und Sommerschwüle einfach vermeiden - "Haus sanieren - profitieren" gibt Tipps
Osnabrück. Oft genug kann das eigene zu Hause zu einem echten Problem werden, ohne dass der Bewohner es will: Schimmelpilze an den Wänden oder im Sommer zu hohe Zimmertemperaturen. "Das sind regelrechte Wohnprobleme, die sich durch einfaches Verhalten vermeiden lassen", weiß Stefan Rümmele, Projektleiter der Kampagne "Haus sanieren - profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). In einer Serie gibt die DBU Tipps, wie Schäden am Gebäude und unbehagliches Wohnen einfach vermieden werden können. Lamellen, Jalousien und Co. beispielsweise können die Wärme einfach und wirkungsvoll aus dem Haus halten.
Rollläden und Außenjalousien hielten die Sonne direkt vor der Fensterscheibe ab. Zusätzlich hielten Rollläden im Winter die Wärme im Raum. Insbesondere bei älteren Fenstern mit Einscheibenverglasung könnten vollständig heruntergelassene Rollläden den Wärmeverlust verringern. "Dies funktioniert allerdings nur dann, wenn der Rollladenkasten entsprechend gut gedämmt ist", weiß Andreas Skrypietz, Energieberater bei der DBU-Klimaschutzinitiative. Im Sommer verringerten geschlossene Rollläden den Temperaturanstieg in den Räumen. Im Sommer senkten sie die Temperaturen um bis zu 30 Prozent. Markisen und Sonnensegel setzten nicht nur optisch Akzente. Auch sie senkten die Wärme im Raum.
"Im Gegensatz zu außen angebrachten Sonnenschützern, sind innen liegende nicht Wind und Wetter ausgesetzt", so Skrypietz. Auch bei längerer Abwesenheit könnten so genannte Faltstores, Innenrollos und Lamellen geschlossen bleiben und etwa Wohnungspflanzen vor Überhitzung schützen.
"Haus sanieren - profitieren" bietet Hausbesitzern die Möglichkeit, neuralgische Punkte von vornherein zu verhindern - mit dem kostenlosen Energie-Check. Diesen führen geschulte Handwerker unverbindlich bei Ein- und Zweifamilienhausbesitzern durch. Alle Bauteile werden nach einem Farbschema von rot bis grün bewertet und nächste Sanierungsschritte erläutert.
Weitere Infos und Handwerker, die einen kostenlosen Energie-Check im Rahmen der Kampagne durchführen, finden Interessierte unter
www.sanieren-profitieren.de. Die DBU
fördert die Kampagne mit fünf Millionen Euro und will bis 2011 mit der bundesweiten
Initiative 50.000 zusätzliche Sanierungsmaßnahmen à 20.000 Euro anstoßen. Das würde
zusätzliche Investitionen von einer Milliarde Euro für das Handwerk bedeuten. Dadurch
sollen jährlich rund 135.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. "Haus sanieren
- profitieren" ist eine der größten Kampagnen in Deutschland - inzwischen organisieren
mehr als 200 Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Fachverbände
Seminare für ihre Betriebe. Die Partnerbetriebe können etwa nach Routinearbeiten an
Ein- und Zweifamilienhäusern Gutscheine für den kostenlosen Energie-Check verteilen
und ihre Kunden mithilfe des unabhängigen DBU-Infomaterials beraten.
