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P wie Partizipation
Mittwoch, 26 September 2018 | Autor: Christina Ritzau

Beim JuMP-Fachtag im Haus Neuland stand die Arbeit mit Jugendlichen und digitalen Medien im Fokus

Bielefeld. Der Fachtag des Projektes JuMP im Haus Neuland hat seinem Titel alle Ehre gemacht: „Jugend, Medien, Partizipation – Medienpädagogik der Vielfalt“. „Die Gäste, die Themen, die Vorträge und das Rahmenprogramm – alles war so bunt und vielfältig, wie wir es uns vorgestellt haben“, resümierte JuMP-Projektleiterin Johanna Gesing zufrieden. Im Fokus der Veranstaltung stand ein praxisnaher Austausch über die Möglichkeiten und Herausforderungen der Arbeit mit Jugendlichen und digitalen Medien.

Medienkompetenz als Grundlage für Partizipation

„Das Ziel unseres Projektes ist die Stärkung von Medienkompetenz, weil wir diese als Grundlage für Partizipationsprozesse ansehen“, sagte Johanna Gesing zur Eröffnung des Fachtages. Ende 2012 ist das Projekt „JuMP – Jugend, Medien, Partizipation“ in der Bielefelder Bildungsstätte Haus Neuland gestartet, gefördert wird es vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Grußwort vom Staatssekretär

Zum Fachtag war auch Andreas Bothe, Staatssekretär des nordrhein-westfälischen Familienministeriums und gebürtiger Bielefelder, angereist. „Ein Kernanliegen der Landesregierung ist es, digitaler Ungleichheit entgegenzuwirken. Das Projekt JuMP hat in den letzten sechs Jahren genau an der Stelle angesetzt. Besonders wichtig ist der Ansatz, für den das P im Projektnamen steht: Partizipation. Man muss den Menschen auch etwas zutrauen“, sagte er.

Ganz im Sinne der Partizipation waren auch Jugendliche in die Gestaltung des Fachtages eingebunden. An verschiedenen Stationen erklärten sie den erwachsenen Teilnehmern Apps wie Instagram und Snapchat, die in der Lebenswelt junger Menschen eine wichtige Rolle spielen. Und sogar ein Greenscreen-Tool wurde zum politischen Medium, indem der grüne Hintergrund z.B. durch Fotos von Präsidenten ersetzt wurde und das Bild so in einen politischen Kontext rückte.

Jugendliche als Moderatoren

Durch das Programm des Fachtags führten Jolena Gerdes (17) und Finn Ole Plaß (16). Die beiden Moderatoren haben vor fünf Jahren zum ersten Mal an einem JuMP-Seminar teilgenommen und machen seitdem regelmäßig bei medienpädagogischen Workshops mit.

Die Vorträge und Workshops im Rahmen des Fachtags wurden von Experten aus der Praxis gehalten und geleitet. Die Themen reichten von Methoden und Tools der digitalen Jugendbeteiligung über Cybermobbing bis hin zur digital gestützten Erinnerungsarbeit, Arbeit mit Geflüchteten und inklusiver Medienbildung. Fachkräfte leisten wichtige Arbeit

Unter den rund 40 Teilnehmern waren Sozialarbeiter und -pädagogen, Fachkräfte aus Einrichtungen der Jugendhilfe, Medienpädagogen, politische Bildner, Streetworker und andere, die im Alltag mit Jugendlichen arbeiten und sich zum Teil selbst im Rahmen des JuMP-Projektes fortgebildet haben.

Solche Fachkräfte spielen auch nach Ansicht von Staatssekretär Bothe eine wichtige Rolle in der Förderung von Medienkompetenz, wie er sagte: „Kinder und Jugendliche suchen und finden Zugang zu digitalen Medien. Deshalb ist es gut, Fachkräfte zu haben, die ihnen bei Fragen vertrauensvoll zur Seite stehen.“

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