Gesundheit
870.000 Hautkrebs-Patienten in Deutschland
Freitag, 07 März 2008
Vorbeugung und Früherkennung sind unverzichtbar
Hamburg (ek). Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung weltweit. In Deutschland befinden sich derzeit mindestens 870.000 Hautkrebs-Patienten in medizinischer Behandlung. Seit 1970 hat sich die Neuerkrankungsrate annähernd versechsfacht. Die Ursache: ein geändertes Freizeitverhalten mit Sonnenurlauben rund um das Jahr sowie häufige Solarienbesuche. "Bisher hatte keine Generation ein so hohes Hautkrebsrisiko wie die der heute 35-Jährigen", erklärte Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), heute, am 6. März 2008, im Rahmen einer Pressekonferenz. "Die Einführung des Hautkrebs-Screenings zum 1. Juli 2008 ist eine große Chance im Kampf gegen diese Krankheit", betonte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.
Vorbeugung und Früherkennung sind unverzichtbarHamburg (ek). Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung weltweit. In Deutschland befinden sich derzeit mindestens 870.000 Hautkrebs-Patienten in medizinischer Behandlung. Seit 1970 hat sich die Neuerkrankungsrate annähernd versechsfacht. Die Ursache: ein geändertes Freizeitverhalten mit Sonnenurlauben rund um das Jahr sowie häufige Solarienbesuche. "Bisher hatte keine Generation ein so hohes Hautkrebsrisiko wie die der heute 35-Jährigen", erklärte Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), heute, am 6. März 2008, im Rahmen einer Pressekonferenz. "Die Einführung des Hautkrebs-Screenings zum 1. Juli 2008 ist eine große Chance im Kampf gegen diese Krankheit", betonte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.
Gesundheit 

Die Betriebskrankenkasse Dr. Oetker bezweifelt, dass der derzeit kritisch diskutierte Gesundheitsfonds zu mehr Transparenz in der Gesetzlichen Krankenversicherung führe. Im Zusammenhang mit dem gleichzeitig einzuführenden morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (kurz: Morbi-RSA) werde das System noch undurchsichtiger: Je kranker ein Versicherter ist, desto mehr Geld bekomme die entsprechende Krankenkasse aus dem Gesundheitsfonds.