EVG ruft zu Warnstreik bei Busverkehr Ostwestfalen auf

EVG ruft zu Warnstreik bei Busverkehr Ostwestfalen auf

EVG ruft zu Warnstreik bei Busverkehr Ostwestfalen auf

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ruft ihre Beschäftigten bei der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) für Dienstagfrüh (20.November) zu einem Warnstreik auf. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen bei dem Unternehmen.

Beschäftigte in den Einsatzstellen Bielefeld, Herford und Paderborn werden an diesem Tag on 4.00 bis 9.00 Uhr ihre Arbeit niederlegen.

"Wir sehen uns zu diesem Schritt gezwungen, weil die bisherigen Angebote des Arbeitgebers völlig unzureichend sind", sagte der Verhandlungsführer der EVG, Pierre Reyer. "Die Beschäftigten fordern eine verbesserte Entgeltstruktur mit mindestens 4,5 Prozent mehr Geld sowie weitere 2,6 Prozent mehr für das EVG-Wahlmodell." Mit dem EVG-Wahlmodell haben die Beschäftigten individuell die Wahl, den Erhöhungsschritt von 2,6 Prozent in Form von mehr Geld, sechs Tagen mehr Urlaub oder einer Stunde Arbeitszeitverkürzung zu bekommen.

Die EVG habe das Wahlmodell bisher bei der Deutschen Bahn und in mehr als 60 Unternehmen außerhalb des Konzerns durchgesetzt, so Pierre Reyer. "Für uns ist völlig klar: Auch die Beschäftigten der OVB müssen diese Wahlmöglichkeiten haben."

"Die Beschäftigten haben einen Anspruch auf faire Arbeitsbedingungen", sagte der zuständige Gewerkschaftssekretär Sebastian Bitterwolf. "Wir setzten mit dem Warnstreik ein Signal an den Arbeitgeber, dass wir eine deutliche Verbesserung des bisherigen Angebots erwarten." Gebe es keine spürbare Verbesserung, "sind wir in der Lage, unsere Aktivitäten auch auf weitere Einsatzstellen auszudehnen."

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